Einzelne Buchcover und Filmszenen wurden mit KI erstellt oder bearbeitet. Künstlerische historische Darstellungen sind keine Originalaufnahmen. Hinweise zu KI und Bildrechten
Historische Romane aus Naila
Die Vergangenheit hat viele Gesichter.
Eine Zeitreise in die eigene Heimat. Ein gestohlenes Leben. Ein Schicksal, das berührt. Entdecken Sie die Geschichten von Klaus Schubert.
Geschichte erzählen. Menschen in Erinnerung halten.
Ein Mann. Eine Zeitreise.Eine gefährliche Welt.
Die Geschichten
Vergangene Zeiten. Schicksale, die bleiben.
Menschen stehen im Mittelpunkt dieser Romane – und die Welt, in der sie um ihr Leben, ihre Heimat und ihre Zukunft ringen.
Zeitreise-Trilogie · Band 1
Zurück nach Naila ins Jahr 1944
2., überarbeitete und erweiterte Auflage
Ein Sommerabend im Jahr 2024. Ein paar Stunden später erwacht ein Mann barfuß, nur mit T-Shirt und Boxershorts bekleidet, in einem Wald bei Naila.
Doch die Welt, die er kennt, existiert nicht mehr.
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Keine modernen Straßen. Keine vertrauten Geräusche. Stattdessen Sirenen, schwere Bomber am Himmel und Menschen, deren Kleidung aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen scheint.
Dann erfährt er die unfassbare Wahrheit:
Es ist das Jahr 1944.
Von einem Augenblick auf den anderen ist aus einem gewöhnlichen Mann ein Fremder in der eigenen Heimat geworden. Ohne Papiere, ohne Geld und ohne eine glaubwürdige Erklärung für seine Herkunft muss er lernen, in einer Zeit zu überleben, in der schon ein falsches Wort tödlich sein kann.
Sein Weg führt ihn von den Wäldern rund um Naila nach Hof und schließlich wieder zurück in seine Heimatstadt. Er begegnet Menschen, die ihm helfen, anderen, die ihm gefährlich werden – und erlebt den Krieg nicht mehr aus Geschichtsbüchern, sondern unmittelbar vor seinen eigenen Augen.
Als sich ihm eine unerwartete Möglichkeit bietet, trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Er nimmt die Identität eines SS-Veterinärs an und trägt dessen Uniform.
Was ihm Schutz verschafft, wird zugleich zu seiner größten Belastung.
Denn hinter der Uniform steckt ein Mann aus dem Jahr 2024, der weiß, wofür dieses Regime steht – und der Tag für Tag gezwungen ist, eine Rolle zu spielen, die ihm zutiefst widerstrebt.
Während das Jahr 1945 näher rückt und das nationalsozialistische Deutschland seinem Untergang entgegengeht, erlebt er Angst, Verrat, Menschlichkeit und die letzten Monate des Krieges aus einer Perspektive, die er sich niemals hätte vorstellen können.
Und über allem steht eine Frage:
Wird er jemals wieder in seine eigene Zeit zurückkehren?
„Zurück nach Naila ins Jahr 1944“ verbindet eine fiktive Zeitreise mit historischen Ereignissen und Schauplätzen aus Naila, Hof und dem Frankenwald. Ein Roman über Überleben, Moral, Schuld und die Frage, wie ein Mensch aus unserer Zeit handeln würde, wenn er plötzlich mitten im Deutschland des Jahres 1944 stünde.
Der Versuch, seine Freunde zu finden, während er den dunklen Machenschaften der Werwölfe auf die Spur kommt.
Zurück in seiner vertrauten Heimat und in seiner eigenen Zeit wird der Zeitreisende von quälenden Fragen verfolgt: War alles nur ein Traum – oder doch grausame Realität? Zweifel nagen an seinem Verstand, doch ein Detail lässt keinen Raum für Illusionen: die Hakenkreuzbinde. Sie ist real, greifbar – und existiert im Jahr 2024. Kein Hirngespinst, sondern ein Relikt aus einer dunklen, längst vergangenen Epoche. Unfreiwillig hat er sie mitgebracht.
Doch das Leben in der Gegenwart bringt neue Konflikte. Seine Ehefrau reagiert mit Wut und Unverständnis:
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„Wie kann man über Nacht einfach seine Goldketten verlieren?“
Ihre Worte treffen ihn tief. Sie glaubt nicht an seine unfreiwillige Reise durch die Zeit, und langsam beginnt auch er, an seinem eigenen Verstand zu zweifeln. War alles nur Einbildung? Von Schuldgefühlen geplagt und den bohrenden Vorwürfen seiner Frau angetrieben, begibt er sich auf die verzweifelte Suche nach Beweisen für seine „angebliche“ Reise ins Jahr 1944 – in seiner Heimatstadt Naila, tief im Frankenwald, im Norden Bayerns. Doch je mehr er sucht, desto mehr scheinen die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn zu verschwimmen. Die Einsamkeit lastet schwer auf ihm.
Dann geschieht das Unfassbare erneut: Die Hakenkreuzbinde – dieses unheilvolle Bindeglied zwischen den Zeiten – reißt ihn zurück in die Vergangenheit. Diesmal, auf seiner zweiten Reise, weiß er, was ihn erwartet, und versucht, sich besser vorzubereiten. Doch eine bange Frage bleibt: Wird er jemals wieder in seine eigene Zeit zurückkehren? Oder ist er gefangen in einer unbarmherzigen Zeitschleife?
Sein Weg führt ihn zurück in die unmittelbare Nachkriegszeit seiner Heimat – eine Welt, die vom Chaos gezeichnet ist, geprägt von Zerstörung, Hunger und Hoffnungslosigkeit. Die Spuren des Krieges sind überall sichtbar, doch er hält an seiner Suche fest: Er will die Menschen finden, die er bei seiner ersten Zeitreise kennengelernt hat.
Dabei sieht er sich erneut unvorstellbaren Gefahren gegenüber, während die Schatten des Krieges ihn weiterhin verfolgen. Wie schon im ersten Teil des Buches wird eine SS-Uniform zum Dreh- und Angelpunkt der Ereignisse – ein Symbol, das Macht, Täuschung und Gefahr gleichermaßen verkörpert. Die Uniform zwingt ihn, Entscheidungen zu treffen, die sein Leben und das Schicksal anderer für immer verändern.
Das Buch zeichnet ein eindringliches Bild der Nachkriegszeit, beginnend mit dem Einmarsch der Amerikaner im April 1945 in Naila und Hof. Es erzählt von Reisen durch ein Deutschland, das teilweise noch unter nationalsozialistischer Kontrolle steht, und den Gräueltaten der Nazis gegenüber den Besatzungsmächten. Besonders eine Gruppe von SS-„Werwölfen“, deren Aufgabe es war, hinter feindlichen Linien zu sabotieren, tritt in den Fokus.
Es ist eine Geschichte von der Zerbrechlichkeit der Zeit, von menschlichen Abgründen und der unstillbaren Sehnsucht nach Antworten – und nach einer Rückkehr in ein Leben, das vielleicht für immer verloren ist.
Der Inhalt des Buches basiert auf zahlreichen historischen Tatsachen, insbesondere in Bezug auf Ort und Zeit. Die dargestellten Personen und ihre Geschichten sind jedoch vollständig frei erfunden.
Friedrichs Leben im Jahr 2025 ist unscheinbar, ruhig, fast gewöhnlich. Doch die Zeit lässt ihn nicht los. Ohne Vorwarnung reißt sie ihn erneut aus seiner Gegenwart und schleudert ihn mitten hinein in den dunkelsten Abgrund der Menschheitsgeschichte: Berlin während der NS-Zeit. Nicht als Held, nicht als Akteur – als Gefangener einer Epoche, die ihn immer wieder in ihre brennenden Straßen zurückzieht.
Allein, ohne Papiere, ohne Geld, ohne Namen, kämpft er sich durch ein Berlin, das wie ein lebendiger Organismus aus Angst, Propaganda und Hunger pulsiert. Er muss sich tarnen, zuhören, überleben. Und doch brennt in ihm eine Frage wie eine offene Wunde: Warum er? Was will die Zeit von ihm? Warum lässt sie ihn eingreifen – aber nur manchmal?
Zwischen Ruinen, Bombennächten und den ewig dröhnenden Lautsprechern des Regimes entdeckt Friedrich die grausame Wahrheit: Die Geschichte lässt sich nicht umlenken. Nicht die großen Linien. Nicht die großen Männer. Nicht den Krieg.
Er versucht, Hitler zu töten – und erlebt, wie die Zeit selbst seine Hand ins Leere gleiten lässt. Er rettet Kinder aus Bombentrümmern, begegnet verzweifelten Menschen, findet kurze Bündnisse und verliert sie wieder an die Wirren des Krieges. Jede Entscheidung, jede Hoffnung, jeder Mut wird von der erbarmungslosen Logik der Geschichte verschluckt.
Doch zwischen all dem Leid keimt ein anderer Gedanke: Es gibt Momente, in denen die Zeit ihn nicht zurückstößt. Kleine Entscheidungen, winzige Begebenheiten – Schicksale, die er berühren darf. Vielleicht sogar verändern.
Friedrich wandert durch ein Berlin, das sich von 1941 bis 1945 Schritt für Schritt selbst zerfleischt. Er erlebt die Exzesse der Macht, den Zusammenbruch der Armee, das letzte Aufbäumen des Regimes und die totale Vernichtung der Hauptstadt. Er sieht das Scheitern des Attentats auf Hitler, die Erschießung Stauffenbergs, das Sterben einer Stadt – und die Zerbrechlichkeit der Menschen darin.
Und während der Krieg seinem unaufhaltsamen Ende entgegenrast, muss Friedrich das Schlimmste lernen: Sein Wille kann die Vergangenheit nicht beugen. Nur sein Herz kann sie ertragen.
Als die Zeit ihn schließlich zurückwirft – erschöpft, verstört, traumatisiert – bleibt nur eine Erkenntnis: Er kann die Weltgeschichte nicht ändern. Aber sein eigenes Leben. Die Liebe zu seiner Frau. Die Zukunft, die ihm geblieben ist.
Und vielleicht – ganz vielleicht – die Erkenntnis, dass Mut nicht darin liegt, die Zeit zu besiegen … sondern sich ihr zu stellen.
„Die Vergangenheit ist nicht änderbar“ ist ein atmosphärisch dichter, emotional aufwühlender Zeitreise-Roman über Ohnmacht, Hoffnung und die unbequeme Wahrheit, dass Geschichte kein Feld ist, das wir neu bestellen können – sondern ein Spiegel, in den wir lernen müssen zu schauen.
Ein Roman voller Grauen, Menschlichkeit und einer stillen, unerwarteten Form von Erlösung.
Ein bewegender historischer Roman über Liebe, Mut und eines der dunkelsten Verbrechen der deutschen Geschichte.
Bayern in den 1930er Jahren.
Im kleinen Dorf St. Martin wächst Irmgard Bauer behütet und geliebt auf. Obwohl sie von Geburt an schwer körperlich behindert ist, besitzt sie einen außergewöhnlich wachen Verstand und ein großes Herz. Für ihre Eltern, ihren Bruder Bodo und ihre Großeltern ist sie kein „Problem“ und keine „Belastung“ – sie ist ihr geliebtes Kind.
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Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten verändert sich die Welt.
Was zunächst mit Fahnen, Parolen und scheinbar harmlosen Worten beginnt, entwickelt sich langsam zu einer Ideologie, die Menschen nach ihrem vermeintlichen Wert beurteilt. Immer häufiger wird über „Nützlichkeit“, „Leistung“ und „Volksgemeinschaft“ gesprochen. Für Menschen wie Irmgard wird in dieser neuen Welt kein Platz mehr vorgesehen.
Als ein Parteigenosse die Familie denunziert, wird Irmgard gegen den Willen ihrer Eltern in eine Anstalt eingewiesen. Hinter den Mauern entdeckt sie nach und nach die erschreckende Wahrheit: Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschwinden. Betten werden leer. Namen werden gestrichen. Offizielle Erklärungen passen nicht zu dem, was sie täglich beobachtet.
Während ihre Familie verzweifelt um sie kämpft, erhebt ein mutiger junger Pfarrer seine Stimme gegen das Unrecht. Briefe werden geschrieben. Behörden werden bedrängt. Und tatsächlich geschieht das Unvorstellbare:
Irmgard kehrt zurück.
Für kurze Zeit erlebt das Dorf ein kleines Wunder.
Die Familie ist wieder vereint. Die Glocken von St. Martin läuten. Hoffnung kehrt zurück. Selbst die Schule öffnet ihr erneut die Türen. Es scheint, als hätte die Menschlichkeit über das Unrecht gesiegt.
Doch die Nationalsozialisten geben nicht auf.
Ein fanatischer Bürgermeister entdeckt den Fehler der Behörden – und setzt alles daran, Irmgard erneut in die Fänge des Systems zu bringen.
Was folgt, ist die erschütternde Geschichte eines Mädchens, das niemals etwas verbrochen hat und dennoch Opfer eines Staates wird, der begann, den Wert eines Menschen nach seiner Gesundheit zu beurteilen.
„ Irmgard konnte doch nichts dafür“ erzählt von Liebe, Familie, Glauben und Hoffnung in einer Zeit der Angst. Vor allem aber erinnert dieser Roman an die zehntausenden behinderten Kinder, Frauen und Männer, die dem nationalsozialistischen Tötungsprogramm zum Opfer fielen.
Eine Geschichte, die fiktiv ist – und doch das Schicksal unzähliger realer Opfer widerspiegelt.
Ein Roman, der berührt. Ein Roman, der erschüttert. Ein Roman, den man nicht vergisst.
Das gestohlene Leben der polnischen Zwangsarbeiterin Zofia Nowak
Zofia träumt von einem Zuhause mit Tomasz und drei Apfelbäumen. Doch der Krieg nimmt ihr die Zukunft, die sie sich ausgemalt hat.
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Während im Frankenwald ein junger Mann beim Schwur auf dem Döbraberg begeistert seine Zugehörigkeit zur nationalsozialistischen Bewegung bekennt, wächst Zofia in einem polnischen Dorf auf. Noch ahnt keiner von beiden, wohin diese Jahre sie führen werden.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen wird Zofias vertraute Welt zerstört. Sie wird von ihrer Familie getrennt und zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Ihr Weg führt sie an die Maschinen der DEUTA in Berlin und später nach Schwarzenbach am Wald. Hunger, Bombennächte und die Willkür der Bewacher bestimmen ihren Alltag. Das aufgenähte „P“ kennzeichnet sie als Polin – doch hinter diesem Buchstaben steht ein Mensch mit Erinnerungen, Sehnsucht und einem unbeugsamen Wunsch: zurück nach Hause.
Die Freundschaft der anderen Frauen und die heimliche Hilfe einer deutschen Familie geben ihr Kraft. Ein Stück Brot kann das Überleben sichern. Eine ausgestreckte Hand kann für Helfer und Empfänger zur Gefahr werden.
Als die Amerikaner im April 1945 näher rücken, wächst die Hoffnung. Doch die Männer, die bisher über Zofias Leben bestimmt haben, geben ihre Macht nicht widerstandslos auf. Ein Befehl zum Abmarsch bedroht die Frauen erneut.
Klaus Schubert verbindet Zofias erfundene Lebensgeschichte mit historischen Ereignissen aus dem Frankenwald und den überlieferten Vorgängen um Peter Matha und Zimtars. Ein Roman über Zwangsarbeit, Mitläufertum und den Mut, unter einer menschenverachtenden Herrschaft Menschlichkeit zu bewahren.
Die letzte gesamtstaatliche Mehrparteienwahl auf dem Weg in die NS-Diktatur
Sie haben keine Mehrheit.
Berlin, 5. März 1933. Familie Brenner sitzt vor dem Radio und wartet auf die Ergebnisse der Reichstagswahl.
Dann steht die Zahl fest: 43,9 Prozent für die NSDAP.
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Hitlers Partei ist die stärkste Kraft – aber sie hat keine absolute Mehrheit.
Josef Brenner glaubt deshalb noch immer an die Demokratie. An den Reichstag. An Gesetze. An seine Zentrumspartei. Und daran, dass auch Adolf Hitler sich an die Regeln halten muss.
Sein zwanzigjähriger Sohn Paul sieht das anders. Arbeitslos und ohne Perspektive fühlt er sich von den Versprechen der Nationalsozialisten angezogen. Arbeit, Gemeinschaft, Ordnung und ein starkes Deutschland – für ihn klingt das nach einer Zukunft, auf die er lange gewartet hat.
Doch innerhalb weniger Wochen verändert sich das Land.
Der Reichstag brennt. Grundrechte werden außer Kraft gesetzt. Politische Gegner werden verhaftet. Zeitungen verschwinden. Das Ermächtigungsgesetz wird beschlossen. Gewerkschaften und Parteien werden ausgeschaltet.
Und immer wieder glaubt Josef: So weit werden sie nicht gehen.
Doch wo liegt der Augenblick, in dem eine Demokratie aufhört, eine Demokratie zu sein?
Die Familie Brenner erlebt, wie aus politischen Versprechen Ausgrenzung wird, aus Ausgrenzung offene Gewalt und schließlich Krieg. Was im Januar 1933 mit Fackeln und jubelnden Menschen auf den Straßen Berlins beginnt, endet zwölf Jahre später zwischen den Ruinen derselben Stadt.
„Reichstagswahl vom 5. März 1933 – Die letzte gesamtstaatliche Mehrparteienwahl auf dem Weg in die NS-Diktatur“ ist ein historischer Roman über eine Familie, die miterlebt, wie Freiheit nicht an einem einzigen Tag verschwindet, sondern Stück für Stück.
Ein Roman über Hoffnung und Verführung, Anpassung und Angst – und über eine Frage, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat:
Wie konnte aus einer Regierung innerhalb weniger Monate eine Diktatur werden?
Band 1 der Reihe »Widerstand im Dritten Reich – Die vergessenen Helden«
Berlin, 1933.
Samuel Neuer ist Jude, Musiker und Familienvater. Gemeinsam mit seiner deutschen Ehefrau Else und ihrem Sohn Jakob führt er ein glückliches Leben. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten beginnt sich ihre Welt schleichend zu verändern.
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Jahr für Jahr werden die Einschränkungen größer.
Freunde verschwinden. Rechte werden genommen. Ausgrenzung und Angst bestimmen zunehmend den Alltag.
Während Samuel entrechtet, gedemütigt und schließlich zur Zwangsarbeit gezwungen wird, steht Else vor einer Entscheidung, die ihr gesamtes Leben verändern könnte: Soll sie ihren Mann verlassen, um sich und ihren Sohn zu schützen – oder an ihrer Liebe festhalten, ungeachtet aller Konsequenzen?
Als Samuel im Februar 1943 während der berüchtigten Fabrik-Aktion verhaftet und in das Sammellager in der Berliner Rosenstraße gebracht wird, scheint sein Schicksal besiegelt. Doch Else weigert sich, ihn aufzugeben.
Gemeinsam mit anderen Frauen stellt sie sich dem Terror des NS-Regimes entgegen.
Unbewaffnet.
Ohne Macht.
Ohne Einfluss.
Nur mit Mut, Liebe und der unbeugsamen Entschlossenheit, ihre Männer nicht kampflos verschwinden zu lassen.
Was folgt, ist die bewegende Geschichte eines der außergewöhnlichsten Akte des zivilen Widerstands im Dritten Reich – inspiriert von einer wahren Begebenheit, die bis heute nur wenigen Menschen bekannt ist.
„Die Rosenstraße“ ist ein eindrucksvoller historischer Roman über Liebe, Hoffnung, Menschlichkeit und den Mut gewöhnlicher Menschen in einer Zeit der Unmenschlichkeit.
Ein Roman über eine Familie, die allen Widrigkeiten zum Trotz zusammenhält.
Und über Frauen, die Geschichte schrieben.
Für Leserinnen und Leser historischer Romane, die authentische Schicksale, starke Figuren und bewegende Geschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus schätzen.
Der Auftakt der zehnteiligen Reihe »Widerstand im Dritten Reich – Die vergessenen Helden« von Klaus Schubert.
Teil 5 · Widerstand im Dritten Reich · Die vergessenen Helden
Pilsen im Protektorat Böhmen und Mähren
Widerstand in den Škoda-Werken
Pilsen, 1939. Die Škoda-Werke bauen Waffen für die Wehrmacht. Manche Arbeiter bauen etwas anderes: Widerstand.
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Als die Wehrmacht im März 1939 auch die letzten böhmischen und mährischen Gebiete besetzt, ändert sich für den jungen Petr Havelka alles – und scheinbar nichts. Er geht weiter jeden Morgen durch das Tor der Škoda-Werke, eine der größten Rüstungsschmieden Europas. Nur dass er jetzt Geschütze für die Armee fertigt, die sein eigenes Land besetzt hält.
Doch hinter den Werkhallen, in Poststellen, Waldhütten und Hinterzimmern, wächst etwas, das sich nicht so leicht kontrollieren lässt. Petr lernt Menschen kennen, die tagsüber gehorsame Arbeiter sind und nachts Informationen weiterreichen, Transporte beobachten, Sabotage vorbereiten – einen Konstrukteur, der heimlich Zeichnungen verschwinden lässt; eine Postangestellte, die deutsche Depeschen liest, ohne dass es je auffällt; einen Eisenbahner, für den ein verzögerter Zug mehr sein kann als ein technischer Defekt. Zeitweise finden sogar die Fallschirmagenten, die wenig später das Attentat auf Reinhard Heydrich verüben werden, in der Stadt Unterschlupf.
Und Petr lernt, wie schnell aus Vertrauen Verrat werden kann, als ein Mann aus den eigenen Reihen beginnt, für die Gestapo zu sprechen – und wie viele Menschen ein einziges Geständnis das Leben kosten kann.
Sechs Jahre lang balanciert Petr zwischen Anpassung und Widerstand, zwischen Angst und Loyalität, während sich die Schlinge enger zieht: Verhöre in Bory, Todesurteile in Dresden, eine jüdische Gemeinde, die aus der Stadt verschwindet. Bis am 6. Mai 1945 amerikanische Panzer mit einem weißen Stern durch die Straßen von Pilsen rollen – und eine Freiheit beginnt, die kaum jemand sich noch vorzustellen gewagt hatte.
Gestützt auf reale Schicksale und sorgfältig recherchierte Ereignisse erzählt „Pilzen im Protektorat Böhmen und Mähren" von einer Stadt zwischen Anpassung, Angst und Mut – und stellt die Frage, die am Ende jeder besetzten Gesellschaft steht: Was ist ein Mensch bereit zu tun, um ein Mensch zu bleiben?
Erben des Stahls ist ein bewegender historischer Roman, der den Aufstieg, die Zerrüttung und die Auslöschung einer jüdischen Industriellenfamilie in Deutschland erzählt – von den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit.
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Im Zentrum steht die Familie Rosenfeld aus Suhl, deren Patriarch Isaak Rosenfeld im Jahr 1884 eine Waffenfabrik gründet. Mit Vision, Fleiß und unerschütterlichem Glauben an Fortschritt und Verantwortung baut er ein florierendes Unternehmen auf. Seine Kinder Samuel, Jakob und Rebekka wachsen zwischen Tradition und Moderne auf – zerrissen zwischen jüdischem Erbe und deutschem Nationalstolz.
Der Roman entfaltet sich als großes Familienepos über fünf Jahrzehnte deutscher Geschichte: Vom Glanz des Kaiserreichs über die Hölle des Ersten Weltkriegs, die Hungerjahre der Weimarer Republik, den Aufstieg des Nationalsozialismus bis hin zur Vernichtung im Holocaust. Während Samuel versucht, das Lebenswerk seines Vaters zu bewahren, geraten er und seine Familie zunehmend ins Visier des NS Regimes. Alte Freundschaften zerbrechen, Loyalität wird zur Lebensgefahr – und selbst der treue Buchhalter Heinrich Albrecht steht zwischen Pflicht und Menschlichkeit.
Mit eindringlicher Sprache und tiefem historischen Bewusstsein schildert Schubert, wie sich der Glaube an Vernunft und Fortschritt in einem Land verliert, das sich dem Hass verschreibt. Das Schicksal der Rosenfelds wird zum Spiegel einer ganzen Epoche – einer Zeit, in der moralische Werte, Menschlichkeit und Identität im Feuer der Geschichte geschmiedet und zerstört werden.
Im letzten Teil führt der Roman in die Nachkriegsjahre: Überlebende kehren heim, Fabriken sind Trümmer, Schuld und Erinnerung ringen um Deutung.
„Erben des Stahls“ ist eine kraftvolle, emotional aufgeladene Chronik über Aufstieg, Glaube, Verrat und Untergang – und über die Frage, wie viel Menschlichkeit im Menschen bleibt, wenn die Welt um ihn herum zerbricht.
Anna Hartmann führt ein geordnetes Leben an der Seite ihres deutlich älteren Ehemannes Markus, eines Oberstleutnants der Wehrmacht. Nach außen fehlt es ihr an nichts. Doch hinter der gepflegten Fassade bestimmen Einsamkeit, Gewohnheit und die Sehnsucht nach einem längst verlorenen eigenen Leben ihren Alltag.
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Dann zieht Leo Berger in das Nachbarhaus.
Der jüdische Bildhauer mit den tiefblauen Augen entspricht nicht dem Feindbild, das Zeitungen, Rundfunk und politische Reden verbreiten. Anna fürchtet die Nähe zu ihm – und fühlt sich dennoch immer stärker angezogen. Aus vorsichtigen Blicken über den Gartenzaun entsteht eine leidenschaftliche Liebe, die beide in tödliche Gefahr bringt.
Mit der Verkündung der Nürnberger Gesetze wird ihre Beziehung zum Verbrechen erklärt. Nachbarn beobachten sie, Behörden greifen in ihr Familienleben ein, und ein fanatischer SA-Mann verfolgt Leo mit wachsendem Hass.
Als ein tragisches Unglück die Liebenden auseinanderreißt, verliert Leo zunehmend den Halt. Doch gerade als er versucht, sein Leben wieder zu ordnen, nutzt sein Gegner dessen frühere Fehler und seine unerlaubten Lieferfahrten aus. Nach einem Unfall wird Leo von der Gestapo abgeholt und ohne Gerichtsverfahren in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht.
Von diesem Tag an fehlt jede Nachricht.
Anna und Leos Familie bleiben zurück – zwischen Schuld, Hoffnung und der quälenden Frage, ob er noch lebt.
Ein bewegender historischer Roman über eine verbotene Liebe, persönliche Verantwortung und einen Staat, der aus Nachbarn Feinde und aus Liebe ein Verbrechen machte.
Deutschland im Jahr 1918: Hunger, politische Unruhen und die Narben eines verlorenen Krieges prägen das Leben des jungen Ernst Bauer. Geprägt von den Werten seines Vaters – Anstand, Verantwortung und Menschlichkeit – entscheidet er sich für eine Laufbahn als Berufssoldat. Nicht aus Hass oder Machtgier, sondern aus dem Wunsch nach Ordnung und Stabilität in einer zerrissenen Nation.
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Während Deutschland immer tiefer in den Strudel von Fanatismus, Nationalismus und politischer Gewalt gerät, steigt Ernst Bauer innerhalb der Reichswehr und später der Wehrmacht zum Hauptmann auf. Doch je stärker das nationalsozialistische Regime wird, desto größer werden seine inneren Konflikte. Zwischen Pflichtbewusstsein und Gewissen muss er erleben, wie aus Kameraden Fanatiker werden und wie sich seine geliebte Armee zunehmend in den Dienst einer verbrecherischen Ideologie stellt.
Von den ersten Feldzügen in Polen über die grausame Ostfront bis zu Deportationszügen, verbrannten Dörfern und dem Untergang des Deutschen Reiches begleitet der Leser einen Mann, der versucht, in einer unmenschlichen Zeit seine Menschlichkeit zu bewahren. Ernst Bauer ist weder Held noch Widerstandskämpfer. Er ist ein Soldat, der täglich Entscheidungen treffen muss, die über Leben, Tod, Schuld und Verantwortung bestimmen.
Dieser bewegende historische Roman erzählt die Geschichte eines Menschen, der zwischen Gehorsam und Gewissen zerrieben wird. Er zeigt die Verführbarkeit einer Gesellschaft, die Mechanismen von Angst und Anpassung – aber auch den Mut einzelner, trotz allem an Anstand und Menschlichkeit festzuhalten.
Ein eindringlicher Roman über Krieg, Moral, Schuld und die Frage, wie viel Menschlichkeit selbst in den dunkelsten Zeiten bewahrt werden kann.
Krakau, 1939. Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht beginnt für die jüdische Bevölkerung eine Zeit der Entrechtung, Enteignung und Verfolgung. Auch das Leben der Familie Rosenberg wird Schritt für Schritt zerstört. Aus Nachbarn werden Beobachter, aus Vorschriften tödliche Bedrohungen – und ein Arbeitsplatz kann plötzlich über Leben und Tod entscheiden.
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Der Wiener Textilkaufmann Julius Madritsch kommt zunächst nicht als Widerstandskämpfer nach Krakau. Er übernimmt enteignete Betriebe und versucht, sich mit dem System zu arrangieren. Doch angesichts von Hunger, Gewalt und Deportationen beginnt er, seine Werkstätten zum Schutz verfolgter Menschen zu nutzen. Musiker, Ärzte und Lehrer werden als angeblich unentbehrliche Textilarbeiter registriert, Lebensmittel versteckt und Arbeitskarten verändert.
Auch Oskar Schindler erkennt zunehmend, was sich hinter den Befehlen und Verordnungen des Regimes verbirgt. Der Geschäftsmann und Kriegsgewinnler nutzt seine Fabrik, seine Kontakte und sein Geld, um jüdische Beschäftigte vor Deportation und Tod zu bewahren. Zwischen Schindler und Madritsch entsteht eine Verbindung, die von Misstrauen, gemeinsamen Interessen und wachsender Verantwortung geprägt ist.
Der österreichische Polizeibeamte und SS-Angehörige Oswald Bouska gerät ebenfalls in einen immer stärkeren inneren Konflikt. Nach außen muss er Befehle ausführen und Härte zeigen. Im Verborgenen beginnt er jedoch, bei Kontrollen wegzusehen, Warnungen weiterzugeben und Menschen zu helfen.
Gemeinsam mit Raimund Titsch, Tadeusz Pankiewicz, Roman Zbroja und weiteren Helfern entsteht aus einzelnen mutigen Entscheidungen allmählich ein gefährliches Netzwerk – ein Bündnis ohne Namen.
Ein historischer Roman über Schuld und Verantwortung, über Mitläufer, Profiteure und Retter – und über die Frage, wann aus Zweifel Widerstand wird.
Die Geschichte wird in Band 4 fortgesetzt: „Die vergessenen Retter von Krakau – Buch 2: Sechzig Namen“. Dort führen die Ereignisse in das Lager Płaszów, zur Rettung jüdischer Kinder und zu Entscheidungen, die Freiheit und Leben kosten können.
Krakau, 1943. Das Ghetto steht vor seiner endgültigen Auflösung. Auf dem Gelände zweier jüdischer Friedhöfe entsteht das Lager Płaszów – ein Ort aus Stacheldraht, Baracken und Straßen, die mit zertrümmerten Grabsteinen gepflastert werden.
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Mit Amon Göth übernimmt ein unberechenbarer und brutaler Kommandant die Herrschaft über das Lager. Arbeitskarten und angebliche Unentbehrlichkeit schützen nur noch so lange, wie die SS sie anerkennt.
Julius Madritsch und Raimund Titsch kämpfen dennoch um jeden Menschen in ihren Werkstätten. Sie erfinden Berufe, beschaffen Lebensmittel und versuchen, selbst Kinder, Kranke und Alte als notwendige Arbeitskräfte auszugeben. Doch als das Krakauer Ghetto geräumt wird, müssen Familien Entscheidungen treffen, für die es keine gerechte Lösung gibt. Kinder werden unter falschen Namen versteckt, aus ihren Familien gerissen und auf lebensgefährlichen Wegen aus dem Ghetto gebracht.
Auch Oswald Bouska trägt weiterhin die Uniform des Systems. Nach außen gibt er den gehorsamen deutschen Polizeibeamten, während er im Verborgenen Fluchten ermöglicht, Verstecke verschweigt und Warnungen weitergibt. Doch sein gefährliches Doppelleben bleibt nicht unbemerkt. Das Misstrauen wächst – und aus heimlicher Hilfe wird in den Augen seiner Kameraden Verrat.
Als die Werkstätten in Płaszów geschlossen werden sollen, beginnt der letzte Kampf um die Namen. Oskar Schindler bereitet die Verlagerung seiner Fabrik nach Brünnlitz vor. Madritsch und Titsch hoffen, wenigstens einen Teil ihrer Beschäftigten auf den Transportlisten unterzubringen.
Doch es gibt nur wenige Plätze.
Sechzig Namen.
Hinter jedem Namen steht ein Mensch. Eine Familie. Eine Vergangenheit. Und hinter jedem geretteten Leben bleiben andere zurück, für die kein Platz auf der Liste gefunden werden konnte.
Ein bewegender historischer Roman über Julius Madritsch, Raimund Titsch, Oswald Bouska und Oskar Schindler – über Mut und Schuld, über Rettung und Verrat und über Menschen, die sich selbst inmitten eines verbrecherischen Systems weigerten, andere nur als Nummern zu betrachten.
„Sechzig Namen“ ist die unmittelbare Fortsetzung von „Die vergessenen Retter von Krakau – Buch 1: Ein Bündnis ohne Namen“. Zum vollständigen Verständnis wird empfohlen, zunächst Buch 1 zu lesen.
Esthers Todesmarsch 1942–1945 Vom Verlust der Menschlichkeit – und dem Überleben in der Hölle der Nazis
Dresden, 1938. Esther wächst in einer wohlhabenden, liebevollen Familie auf. Ein behütetes Leben voller Wärme, Sicherheit und Zukunft.
Doch diese Welt zerbricht.
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Was mit Ausgrenzung beginnt, wird schnell zur systematischen Verfolgung. Gesetze nehmen der Familie ihre Rechte, ihr Zuhause wird enteignet, ihr Leben Stück für Stück zerstört. Als Esther noch ein Kind ist, wird sie gemeinsam mit ihrer Familie deportiert – in eine Realität, die alles Menschliche hinter sich lässt.
Auschwitz-Birkenau. Ein Ort, an dem Namen bedeutungslos werden. Ein Ort, an dem Menschen zu Nummern gemacht werden. Ein Ort, an dem Hoffnung kaum überlebt.
Esther verliert ihren Vater. Sie erlebt Hunger, Kälte, Gewalt und den täglichen Kampf ums Überleben. Sie sieht, wie Menschen verschwinden – und versteht nach und nach, was der Rauch am Himmel wirklich bedeutet.
Doch selbst in dieser Hölle gibt es Momente, die alles entscheiden: Freundschaft. Zusammenhalt. Der verzweifelte Wille, nicht aufzugeben.
Als die Lager geräumt werden, beginnt der Todesmarsch – ein letzter, unmenschlicher Weg durch Schnee, Hunger und Tod. Jeder Schritt kann der letzte sein.
Dies ist die Geschichte eines Mädchens, das alles verliert – und dennoch weitergeht.
Ein schonungsloser, tief bewegender Roman über den Holocaust, über das Überleben unter unmenschlichen Bedingungen und über die Frage, wie viel ein Mensch ertragen kann, ohne daran zu zerbrechen.
Für Leser, die keine leichte Geschichte suchen – sondern eine, die bleibt.
Wie fühlt es sich an, wenn man als Kind in einer Welt aufwächst, die langsam dem Wahnsinn verfällt?
Bad Steben, Frankenwald, 1930. Herbert Hagen wird als Sohn einer einfachen Bauernfamilie geboren. Seine Kindheit scheint unbeschwert: Wälder, Felder, Tiere und die Geborgenheit seiner Familie bestimmen sein Leben. Doch während Herbert heranwächst, verändert sich Deutschland. Neue Fahnen wehen über den Dörfern, Uniformen werden zum Alltag, und eine ganze Generation wird auf einen Weg geführt, dessen Ende niemand erkennen kann.
Als der Krieg beginnt, verliert Herbert seinen Vater an die Front. Plötzlich muss der Junge Verantwortung übernehmen, während die Schatten des Krieges immer näher rücken. Hunger, Entbehrungen, Angst und die tägliche Ungewissheit werden zu ständigen Begleitern seiner Jugend.
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Dann kommt das Jahr 1945.
Mit nur vierzehn Jahren findet sich Herbert in Dresden wieder – in jener Stadt, die wenige Tage später zum Schauplatz einer der größten Tragödien des Zweiten Weltkriegs werden soll. Er erlebt die Hölle aus Feuer, Rauch und Tod. Er hört die Schreie der Eingeschlossenen in den Kellern. Er sieht Menschen verbrennen, Häuser einstürzen und eine ganze Stadt innerhalb weniger Stunden untergehen.
Doch selbst nach seiner Rückkehr aus Dresden ist sein Leidensweg nicht zu Ende.
Zurück in seiner Heimat erlebt Herbert den Zusammenbruch des Deutschen Reiches, die letzten fanatischen Durchhalteparolen, Todesmärsche, Hinrichtungen und den Einmarsch der amerikanischen Truppen. Was er sieht, wird ihn für den Rest seines Lebens verfolgen.
„Herbert Hagen aus Bad Steben – Ein Leben im Dritten Reich“ ist weit mehr als ein historischer Roman. Es ist die Geschichte eines Jungen, der seine Kindheit an den Krieg verlor. Die Geschichte einer Familie, die zwischen Hoffnung und Verzweiflung ums Überleben kämpfte. Und die Geschichte einer Generation, die erleben musste, wie ihre Welt in Trümmern versank.
Klaus Schubert erzählt die Lebensgeschichte seines Schwiegervaters mit großer Nähe, emotionaler Wucht und beeindruckender historischer Detailtreue. Das Ergebnis ist ein Roman, der berührt, erschüttert und lange nach der letzten Seite nicht mehr loslässt.
Für Leser von historischen Romanen, Zeitzeugenberichten und bewegenden Familiensagas.
Eine wahre Geschichte über Mut, Verlust, Überleben und die Frage, wie ein Mensch in den dunkelsten Stunden der Geschichte seine Menschlichkeit bewahren kann.
Manche Menschen erleben Geschichte. Andere müssen sie überleben.
Ein Roman über Schuld, Schweigen und das Erbe des Krieges.
„Täterblut“ ist ein eindringliches, historisch fundiertes und zutiefst persönliches Werk, das den Leser auf eine Reise in die dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts führt – und zugleich in die Seelenräume einer Familie, die bis heute von den Schatten der Vergangenheit gezeichnet ist.
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Im Mittelpunkt steht ein Enkel, der sich Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Suche nach der Wahrheit über seinen Großvater begibt. Lange war der Mann nur eine verblasste Gestalt auf alten Fotografien, ein Name, ein Tabu in der Familie. Doch als der Erzähler in alten Dokumenten und vergilbten Briefen stöbert, beginnt sich ein erschütterndes Bild zu formen: Der Großvater war kein Held, aber auch kein Monster – er war ein Mensch, gefangen im System, verstrickt in Schuld und Mitläufertum.
Die Spuren führen nach Oels in Schlesien, an die Eisenbahnhöfe von Minsk und Kalinkowitschi, in die zerstörten Landschaften des Ostens. Der Großvater, einst Lokführer, wurde Teil der maschinellen Logistik des Krieges – ein kleines Rädchen im Getriebe der Vernichtung. Zug um Zug verdichtet sich die Ahnung, dass er Transporte begleitete, deren Ziel kein Bahnhof, sondern ein Lager war.
Während der Enkel versucht, das Unsagbare zu begreifen, verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Je tiefer er forscht, desto stärker spürt er, wie die alte Schuld in ihm selbst weiterlebt – in seinem Blut, in seiner Familie, in seiner Sprache. Das Schweigen der Nachkriegsgeneration wird zu einem unsichtbaren Erbe, das Generationen trennt und zugleich verbindet.
„Täterblut“ erzählt nicht von Tätern und Opfern im Schwarz-Weiß-Muster der Geschichte, sondern von den Zwischentönen, von Angst, Anpassung und Verdrängung. Der Roman stellt die unbequeme Frage: Wie viel Schuld kann ein Mensch tragen, der nur „seine Pflicht getan“ hat? Und was bedeutet das für die, die nach ihm kommen?
Mit einer klaren, ruhigen Sprache und einer dichten, atmosphärischen Erzählweise gelingt es dem Autor, historische Genauigkeit und emotionale Wahrhaftigkeit zu vereinen. Er zeigt den Krieg nicht in Schlachten, sondern in Gesichtern – in den Gesichtern jener, die ihn weitertrugen, weil sie nicht den Mut hatten, sich ihm zu entziehen.
„Täterblut“ ist ein Roman über das Erinnern und das Nicht-Erinnern, über die Zerbrechlichkeit menschlicher Moral, über die Last, ein Nachkomme zu sein – und über die Möglichkeit, Frieden zu finden, indem man endlich hinsieht.
Zentrale Themen
Schuld und Verdrängung in deutschen Familien
Die Rolle der Eisenbahn im nationalsozialistischen Vernichtungssystem
Generationenübergreifendes Trauma und Schweigen
Die Suche nach Wahrheit, Identität und moralischer Verantwortung
Stil und Atmosphäre
Der Roman ist in einer sachlich-poetischen Sprache verfasst – klar, unaufgeregt, aber voller emotionaler Wucht. Er verbindet die Präzision eines Historikers mit der Empathie eines Enkels. Die Orte sind detailreich beschrieben, die Dialoge sparsam, aber intensiv. Es entsteht eine leise Spannung, getragen von dem Wissen, dass jede Entdeckung eine weitere Wunde öffnet.
Zielgruppe
„Täterblut“ richtet sich an Leserinnen und Leser von literarisch anspruchsvollen, historisch-psychologischen Romanen – an Menschen, die Bücher wie Bernhard Schlinks „Der Vorleser“, Günter Grass’ „Im Krebsgang“ oder Ursula Krechels „Landgericht“ schätzen. Ein Roman für alle, die wissen wollen, wie Geschichte in Familien weiterlebt – und wie schwer es ist, das Schweigen zu brechen.
Neues Leben unter falschem Namen Buch 1: Der lange Weg in die Finsternis
Deutschland im Jahr 1932. Drei Männer. Drei unterschiedliche Leben. Drei Entscheidungen, die sie Schritt für Schritt in die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte führen.
Bernd Vogel ist ein pflichtbewusster Mitarbeiter der Reichsbahn, der eigentlich nur seine Familie schützen möchte. Hans Leitner sucht verzweifelt nach Bedeutung und findet sie in den fanatischen Reden einer neuen Bewegung. Gustav Hagen, ein gebrochener Veteran des Ersten Weltkriegs, trägt Hass und Enttäuschung tief in sich.
Während Adolf Hitler an die Macht kommt, verändert sich Deutschland immer schneller. Aus Hoffnung wird Fanatismus. Aus Anpassung wird Schuld. Und aus gewöhnlichen Menschen werden Täter.
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Zwischen politischen Intrigen, wachsender Angst und moralischem Verfall erzählt dieser Roman eindringlich, wie leicht Menschen ihre Menschlichkeit verlieren können, wenn Angst, Macht und Ideologie die Kontrolle übernehmen.
Doch als der Krieg verloren geht und das Dritte Reich zusammenbricht, beginnt für die Männer ein neuer Kampf: Die Flucht.
Unter falschen Namen, verfolgt von ihrer Vergangenheit und getrieben von Angst vor Vergeltung, versuchen sie zu verschwinden. Doch Schuld lässt sich nicht einfach auslöschen.
Ein intensiver, atmosphärischer und erschütternder Roman über Mitläufertum, Verrat, Schuld und die dunklen Abgründe der menschlichen Seele.
Die Geschichte endet nicht mit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches. Im kommenden Buch 2 setzt sich die Flucht der ehemaligen Nationalsozialisten fort – über geheime Rattenlinien, falsche Identitäten und ein neues Leben im Schatten der Vergangenheit. Doch manche Geheimnisse lassen sich nicht begraben …
Neues Leben unter falschem Namen Buch 2: Flucht vor der Gerechtigkeit
Deutschland im Jahr 1945.
Das Dritte Reich ist zusammengebrochen. Städte brennen, Flüchtlingstrecks ziehen durch das zerstörte Land, und Millionen Menschen versuchen zwischen Hunger, Angst und Chaos zu überleben. Doch während Deutschland in Trümmern liegt, beginnt für viele ehemalige Nationalsozialisten bereits der nächste Kampf: die Flucht vor der Gerechtigkeit.
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Dies ist der zweite Band der historischen Romanreihe „Nazis auf der Flucht – Neues Leben unter falschem Namen“.
Im Mittelpunkt dieses düsteren Romans stehen mehrere Männer, deren Wege sich nach Kriegsende auf unterschiedliche Weise kreuzen.
Bernd Vogel, ein ehemaliger Reichsbahnbeamter aus Hamburg, versucht im unbesetzten Schwarzenberg im Erzgebirge unterzutauchen. Während Flüchtlingszüge durch das zerstörte Deutschland rollen und bewaffnete Soldaten in den Wäldern verschwinden, kämpft er verzweifelt darum, seine Vergangenheit zu verbergen.
Hans Leitner, ein ehemaliger SS-Offizier, will nur noch überleben und gerät auf seiner Flucht immer tiefer in das Chaos der Nachkriegszeit zwischen Angst, Schuld und Hoffnungslosigkeit.
Gustav Hagen, einst überzeugter Nationalsozialist und Soldat, glaubt zunächst, den Zusammenbruch des Reiches überstehen zu können. Doch mit jedem Monat rückt seine Vergangenheit näher an ihn heran.
Und David Vogel beginnt schließlich, nach den Verantwortlichen zu suchen. Er will herausfinden, wo sich sein Vater hinter neuen Namen, falschen Papieren und scheinbar ehrbaren Existenzen versteckt.
Während ehemalige SS-Männer, Parteifunktionäre und Soldaten über geheime „Rattenlinien“ nach Italien und weiter nach Argentinien fliehen, entfaltet sich das bedrückende Bild einer Welt zwischen Zusammenbruch und Neuanfang.
„Nazis auf der Flucht – Neues Leben unter falschem Namen – Buch 2: Flucht vor der Gerechtigkeit“ ist ein atmosphärischer historischer Roman über Schuld, Verdrängung, Angst und die Frage, ob ein Mensch seiner Vergangenheit jemals wirklich entkommen kann. Vor dem Hintergrund realer historischer Ereignisse erzählt Klaus Schubert von den letzten Schatten des untergehenden Reiches – und von Männern, die glaubten, unter falschem Namen ein neues Leben beginnen zu können.
Historischer Roman · Schlesien in den 1930er Jahren
Das letzte Versprechen gegenüber einer alten Frau
Ein dramatischer Roman von Klaus Schubert
Esther Rosenberg wächst im Schlesien der 1930er Jahre auf – inmitten einer Welt, die noch voller Wärme, Geborgenheit und jüdischer Tradition ist. Ihr Vater David, ein geehrter Kriegsveteran, und ihre kluge, aufrechte Mutter Tova schenken ihr ein behütetes Zuhause. Und dann ist da ihre Großmutter Sara – eine stille Heldin des Alltags, deren Wohnung nach Apfelkrapfen und Lavendel duftet und die dem Mädchen mit ihren Geschichten das Rückgrat für ein ganzes Leben formt.
Doch der Frieden ist trügerisch. Die politische Kälte kriecht langsam durch die Straßen von Oels. Erst sind es Blicke. Dann Verbote. Und schließlich Gewalt. Die Familie Rosenberg wird entrechtet, enteignet, zerschlagen. In brutaler Konsequenz verliert Esther alles – ihren Vater durch die Gleichgültigkeit der Straße, ihre Mutter durch den Wahnsinn der Trauer, und ihr Zuhause durch die grausame Bürokratie eines Regimes, das keinen Platz für Menschlichkeit mehr kennt.
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Was bleibt, ist die Großmutter. Und ein letzter Schwur. Ein Versprechen, das sie bei all dem nicht brechen darf.
Esther muss lernen, in einer Welt zu überleben, die für Mädchen wie sie kein Morgen mehr vorsieht. Jede Straße kann zur Falle werden, jedes Wort tödlich sein. In der Enge der Flure, im Flüstern hinter verschlossenen Türen, wächst in ihr etwas heran: die stille Entschlossenheit, sich nicht zu beugen. Nicht den Schergen der Gewalt. Nicht der Gleichgültigkeit der Mitläufer. Nicht der Auslöschung ihrer selbst.
Inmitten dieser Dunkelheit begegnet sie Lena Bergmann – einer jungen Frau, die bereit ist, alles zu riskieren, um einem verlorenen Mädchen eine letzte Chance zu geben. Und so beginnt ein Weg durch Verstecke, Winterkälte, Misstrauen und Hoffnung. Eine Flucht – aber auch eine Suche nach Sinn, nach Identität und nach dem, was es heißt, Mensch zu bleiben, wenn alles verloren scheint.
„Das letzte Versprechen gegenüber einer alten Frau“ ist ein erschütterndes, zutiefst bewegendes Zeitdokument in literarischer Form. Es erzählt von Würde im Angesicht des Grauens, von der unzerbrechlichen Verbindung zwischen den Generationen – und von einem Versprechen, das stärker ist als Hass, Gewalt und der Tod.
Mit eindrucksvoller Bildsprache und tiefem historischen Gespür entfaltet Klaus Schubert eine Geschichte, die unter die Haut geht und im Herzen bleibt – weil sie wahr sein könnte. Oder längst war.
Was geschieht, wenn Geschichte nicht plötzlich über Menschen hereinbricht – sondern langsam in sie eindringt?
Wenn Anpassung vernünftig erscheint. Wenn Gehorsam Sicherheit verspricht. Wenn Schweigen einfacher ist als Widerspruch.
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Der Aufstieg in Schwarz erzählt die Geschichte einer Familie, deren Leben sich nicht durch eine einzige Tat verändert, sondern durch viele kleine Entscheidungen. Entscheidungen, die nachvollziehbar wirken. Die sich richtig anfühlen. Und die doch unumkehrbar sind.
Im Mittelpunkt stehen drei Generationen: eine Mutter, die nach dem Ersten Weltkrieg an Menschlichkeit festhält, während um sie herum die Welt verhärtet. ein Sohn, der in Ordnung, Disziplin und Zugehörigkeit Halt sucht – und sich Schritt für Schritt einer Ideologie ausliefert, die keine Zweifel kennt. und ein Kind, das in eine Schuld hineingeboren wird, die es nie gewählt hat.
Der Roman begleitet den Weg von den frühen dreißiger Jahren bis in die Zeit nach dem Krieg. Er zeigt, wie aus Überzeugung Mitläufertum wird. Wie aus Loyalität Schuld entsteht. Und wie ein System Menschen formt, ohne sie je offen zu zwingen.
Ohne zu moralisieren, ohne zu erklären, ohne zu entschuldigen beschreibt Der Aufstieg in Schwarz, wie leicht Menschlichkeit verloren gehen kann – und wie schwer es ist, sie zu bewahren. Die großen Verbrechen entstehen nicht aus Monstern, sondern aus gewöhnlichen Biografien. Aus Liebe, aus Angst, aus dem Wunsch dazuzugehören.
Dieses Buch ist kein historischer Bericht. Es ist eine Mahnung.
Es richtet nicht. Es klagt nicht an. Es zeigt.
Und es stellt eine Frage, die bleibt – lange nachdem die letzte Seite gelesen ist:
„Die Greiferin von Prag und der SS-Offizier – Zwischen Schuld und Überleben“ ist ein zutiefst bewegender, dramatischer und historisch aufgeladener Roman über Liebe, Verrat, Schuld und die Suche nach Menschlichkeit im dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte.
Berlin, 1925: Zwei Brüder – Hans und Bernd Burgmeister – wachsen in einer Zeit voller Hoffnung auf. Sie träumen von Pferden, Freiheit und einer Zukunft, die sie gemeinsam gestalten wollen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten zerstört diesen Traum. Hans tritt der SS bei, überzeugt, Ordnung in eine chaotische Welt bringen zu können. Bernd schließt sich der Wehrmacht an und folgt seiner Liebe zu Pferden in den Krieg. Ihre Wege trennen sich – und führen doch beide in den Strudel eines Regimes, das alles verändert.
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Prag, 1941: Hans wird in das besetzte Protektorat Böhmen und Mähren versetzt. Dort begegnet er Milena Novaková, einer jungen Frau mit einer gefährlichen Doppelidentität. Mila ist Jüdin, lebt jedoch unter falschem Namen und arbeitet aus Zwang für die Gestapo – nicht aus Überzeugung, sondern um ihre Familie vor der Deportation zu retten. Sie wird zur „Greiferin“, zur Informantin, die Versteckte verrät, während sie gleichzeitig versucht, Leben zu schützen. Ihre Existenz ist ein Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Schuld und Überleben.
Als Hans und Mila sich zufällig auf der Karlsbrücke begegnen, verändert sich alles. Aus einer flüchtigen Begegnung wird eine zarte, verbotene Liebe – eine Liebe, die keine Zukunft haben darf und dennoch stärker ist als Angst und Ideologie. Beide wissen, dass ihre Nähe tödlich enden kann. Doch sie suchen im Schatten des Terrors nach Licht, nach etwas Menschlichem in einer unmenschlichen Welt.
Während Hans zunehmend an seinem Gewissen zweifelt und versucht, Menschlichkeit in einer unmenschlichen Maschinerie zu bewahren, kämpft Mila mit ihrer Schuld. Sie weiß, dass jede ihrer Entscheidungen Leben kostet – und vielleicht auch Hans’ Leben. Der innere Konflikt der beiden wächst, als das Attentat auf Reinhard Heydrich 1942 eine Spirale aus Terror und Vergeltung auslöst. Misstrauen, Verrat und die drohende Enttarnung lassen die Schlinge um Mila enger werden.
Doch selbst inmitten von Gewalt und Verfolgung finden Hans und Mila einen Weg, Menschen zur Flucht zu verhelfen. Ein geheimes Netzwerk entsteht, mitten unter den Augen der Gestapo. Ihre Liebe wird zu einem Akt des Widerstands – ein leises „Nein“ gegen ein System, das Menschlichkeit zerstören will.
Als der Krieg seinem Ende entgegengeht, geraten beide zwischen die Fronten. Mila wird verraten und gejagt, Hans muss sich entscheiden: Soll er seine Karriere und sein Leben retten – oder das der Frau, die er liebt? Im Mai 1945, bei der Befreiung Prags, stellen sich beide ihrer Vergangenheit. Doch Schuld vergeht nicht mit dem Ende des Krieges. Und Liebe allein reicht nicht, um sie auszulöschen.
„Die Greiferin von Prag“ ist mehr als eine Liebesgeschichte. Es ist ein erschütterndes Zeitdokument über moralische Dilemmata, über den Preis von Entscheidungen und die Frage, ob Erlösung möglich ist, wenn man selbst Teil des Unrechts war. Der Roman zeigt mit großer sprachlicher Kraft und psychologischer Tiefe, wie selbst im Herzen der Finsternis Menschlichkeit überleben kann – fragil, widersprüchlich und dennoch unzerstörbar.
Ein Buch, das lange nachhallt. Eine Geschichte über zwei Menschen, die lernen müssen, dass Liebe nicht immer rettet – aber manchmal das Einzige ist, was uns menschlich hält.
Er war Arzt. Er sollte heilen – und tötete. Jahrzehnte später holt ihn die Vergangenheit ein. Zwischen Schuld, Schweigen und Wahrheit entfaltet sich ein erschütterndes Drama über die Abgründe der menschlichen Seele und die langen Schatten eines verbrecherischen Regimes.
Karl Brenner wächst als ehrgeiziger junger Mediziner in einer Zeit auf, in der Wissenschaft und Ideologie zu tödlichen Werkzeugen verschmelzen. Getrieben vom Glauben an „Volksgesundheit“ und „biologische Reinheit“ steigt er zum SS-Arzt im Konzentrationslager Dachau auf – und verliert Schritt für Schritt seine Menschlichkeit. Hinter weißen Kacheln und klinischen Berichten verwandelt er Menschen in Versuchseinheiten, protokolliert Tod und Leid mit der Präzision eines Wissenschaftlers und führt grausame Experimente im Namen des „Fortschritts“ durch. Doch selbst während er selektiert, tötet und entscheidet, wer leben darf und wer nicht, führt er ein zweites Leben: als liebevoller Ehemann und Vater in München.
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Mit dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ beginnt Brenners zweite Verwandlung. Er vernichtet Beweise, lässt seine Identität verschwinden und taucht unter. Als „Dr. Konrad Berger“ baut er sich eine neue Existenz auf – als angesehener Arzt, fürsorglicher Bürger und hochgeschätztes Mitglied der Nachkriegsgesellschaft. Niemand ahnt, dass hinter der Fassade des Helfers ein Täter steht, dessen Hände von Blut befleckt sind.
Doch die Vergangenheit lässt sich nicht auslöschen. Jahrzehnte später tauchen alte Akten auf, Überlebende erkennen ihn wieder, und die Stimmen der Opfer beginnen erneut zu sprechen. Ein unerbittlicher Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit entbrennt – zwischen einer Gesellschaft, die lieber vergessen will, und einer Vergangenheit, die sich nicht begraben lässt.
„Die Schatten der Schuld“ ist ein beklemmend realistischer Roman über Schuld und Verdrängung, über Täternaturen, die mitten unter uns weiterlebten, und über die Frage, ob es jemals zu spät für Gerechtigkeit ist. Ein Stück literarisch verdichteter Erinnerungskultur – und eine eindringliche Mahnung, dass das Böse nicht immer im Dunkeln bleibt.
Es ist der 20. Januar 1945. In Oels, Schlesien, herrschen minus zwanzig Grad. Der Krieg ist verloren, die Front rückt näher, und eine junge Mutter steht mit vier kleinen Kindern auf einem zugigen Bahnhof. Ihr Mann ist an die Front befohlen, sie selbst ist allein – nur mit einem Koffer, ein paar Decken und der Hoffnung, zu überleben. Als der überfüllte Flüchtlingszug endlich anrollt, beginnt eine Reise, die zum Sinnbild für das Schicksal von Millionen wird.
„Soldatenzug – Gedanken zur ewigen Flucht – 1945 bis heute“ erzählt die wahre Geschichte einer Frau, die alles zurücklassen musste: ihre Heimat, ihre Sicherheit, ihre Vergangenheit. In ihren handschriftlichen Aufzeichnungen beschreibt sie das unvorstellbare Leid der Flucht – Kälte, Hunger, Angst, Krankheit – aber auch die unerschütterliche Kraft einer Mutter, die für ihre Kinder kämpft, während um sie herum eine Welt zerbricht.
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Jahrzehnte später findet ihr Enkel, Klaus Schubert, diese Aufzeichnungen wieder. Er liest sie – und begreift, dass sie mehr sind als ein Stück Familiengeschichte. Sie sind ein Vermächtnis. Ein Zeugnis über den Verlust, über Schuld, über die Frage, wie man nach dem Unvorstellbaren weiterlebt. Und sie sind ein Spiegel der Gegenwart: Denn auch heute, mehr als siebzig Jahre nach dem Ende des Krieges, sind Menschen auf der Flucht – mit derselben Angst, denselben Hoffnungen, demselben Wunsch nach einem Ort, den man „Zuhause“ nennen darf.
Der Autor verbindet in diesem Buch die persönlichen Erinnerungen seiner Großmutter mit eigenen Gedanken über Flucht, Vertreibung und Menschlichkeit. Es entsteht ein bewegendes Zeitdokument, das Geschichte lebendig macht – und die Brücke schlägt von 1945 bis in unsere Gegenwart.
Ein Buch über die Vergangenheit – und über uns. Ein Buch über Eisenbahnzüge – jene, die Menschen ins Leben trugen, und jene, die in den Tod fuhren. Ein Buch, das mahnt, erinnert und tief berührt.
Ein Stück deutsche Geschichte, das unter die Haut geht – authentisch, aufrüttelnd und aktueller denn je.
Berlin, 1941. Eine junge Restauratorin namens Leah Weiss steht vor einer Entscheidung, die über Leben und Tod bestimmen kann – und über Wahrheit und Lüge, Kunst und Gewissen. Als Jüdin unter falschem Namen – sie nennt sich nun Leni Weißer – bekommt sie durch eine Verkettung von Zufällen eine Anstellung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Dort soll sie Gemälde restaurieren, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Doch eines Tages erhält sie einen geheimen Auftrag, der alles verändert: Sie soll ein beschädigtes Porträt Adolf Hitlers restaurieren.
Was zunächst wie ein technischer Auftrag erscheint, wird zu einem moralischen Abgrund. Während Leni an der Leinwand arbeitet, entdeckt sie im Gemälde eine eingeritzte Linie – eine kaum sichtbare Geste des Widerstands. Jemand hatte versucht, sich zu wehren, in Farbe und Pigment, in einer winzigen Spur, die sie nun zu tilgen beauftragt ist. Doch anstatt sie zu löschen, entscheidet sich Leni, sie zu bewahren – verborgen unter Schichten von Farbe, als geheimes Zeichen des „Nein“.
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Zwischen ihr und dem Bild entspinnt sich ein stiller Kampf um Deutung und Macht. Ahrens, ihr Vorgesetzter, ein kultivierter Beamter mit undurchschaubaren Absichten, scheint mehr zu wissen, als er sagt. Karl Bender, ein ehrgeiziger Funktionär mit messerscharfem Blick, beginnt, Lenis Vergangenheit zu durchleuchten. Und Helene Vogt, ihre Mentorin, versucht sie zu warnen: „Ein Sandkorn im Getriebe kann mehr bewirken, als du denkst.“
Mit jedem Pinselstrich gerät Leni tiefer in die Spirale aus Misstrauen, Verrat und Angst. Sie verändert das Porträt – kaum merklich, aber bewusst. Sie malt den Diktator nicht als unfehlbaren Führer, sondern als Menschen: verletzlich, müde, gebrochen. Eine subtile, gefährliche Form von Widerstand. Doch die, die zu genau hinsehen, beginnen, Fragen zu stellen.
Was als Akt der Kunst beginnt, wird zu einem Kampf ums Überleben. Bender kommt ihr auf die Spur. Ahrens spielt ein doppeltes Spiel. Und als das Reich zu bröckeln beginnt, steht Leni vor der Wahl, ob sie ihr Werk – und sich selbst – opfert oder alles riskiert, um der Wahrheit eine Spur zu hinterlassen.
In einer letzten, verzweifelten Tat entzündet sie Feuer im Ministerium – um zu vernichten, was niemand hätte besitzen dürfen. Sie flieht, unter falschem Namen, durch ein zerstörtes Deutschland, bis in ein Pfarrhaus irgendwo im Süden, wo sie unter fremdem Himmel neu beginnen muss. Doch das, was sie gemalt hat, bleibt – verborgen unter Schichten von Farbe, wartend auf das Licht, das es eines Tages wieder sichtbar macht.
Themen und Ton
„Die Frau, die Hitler malen sollte“ ist ein intensiver, psychologisch tiefgründiger Roman über Widerstand in der Stille, über Kunst als moralisches Schlachtfeld und über eine Frau, die inmitten der Diktatur versucht, Mensch zu bleiben. Klaus Schubert verbindet historische Präzision mit literarischer Spannung: Seine Protagonistin kämpft mit innerer Zerrissenheit, mit Schuld, Angst und Hoffnung – und mit der Frage, was Wahrheit bedeutet, wenn jede Farbe zur Lüge werden kann.
Ein Roman über Mut im Verborgenen, über die Macht der Kunst und die leisen Gesten, die Geschichte schreiben.
Ein Mann mit einer Kamera. Ein Bahnhof. Und Bilder, die nicht verschwinden wollen.
Im Deutschland der letzten Kriegsjahre lebt Hans Ritter am Rand eines kleinen Dorfes. Er ist Fotograf. Unauffällig. Geduldet. Was niemand weiß: Ritter heißt eigentlich Mendel Rosen. Und seine Kamera hält nicht nur Gesichter fest, sondern Abläufe, Zuständigkeiten, Täter.
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An den Bahnsteigen von Bayreuth fotografiert er Deportationen – leise, präzise, ohne Pathos. Er sammelt keine Sensationen, sondern Beweise. Hände, die Türen schließen. Männer, die wegsehen. Routinen, die töten.
Als Mendel stirbt, bleibt seine Tochter Lea zurück. Sie überlebt das Lager Bergen-Belsen und kehrt in eine Welt zurück, die vergessen will. Die Täter leben weiter, die Akten schließen sich, die Gerichte versagen. Doch die Bilder existieren noch.
Lea übernimmt die Arbeit ihres Vaters. Nicht aus Rache, nicht aus Hoffnung auf Gerechtigkeit – sondern aus Verantwortung. Sie ordnet, dokumentiert, macht sichtbar, was verdrängt werden soll.
„Die Tochter des Fotografen“ ist ein stiller, eindringlicher Roman über Mitwissen, Schweigen und die Frage, was bleibt, wenn Gerechtigkeit ausbleibt. Ein Buch über Erinnerung als Arbeit. Und über Bilder, die mehr bezeugen als jedes Urteil.
Die evangelischen Landeskirchen im Dienst des Regimes
Wie viel Anpassung verträgt der Glaube? Und wann wird Schweigen zur Schuld?
Als der junge Pfarrer Johannes Keller seine erste Stelle in einer fränkischen Kleinstadt antritt, ahnt er nicht, dass seine Berufung ihn in einen inneren Kampf führen wird, der weit über Kanzel und Gemeinde hinausreicht. Deutschland befindet sich im Umbruch. Fahnen erscheinen neben dem Altar. Listen wandern durch kirchliche Hände. Richtlinien ersetzen Gewissen.
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Was als vorsichtige Kooperation beginnt, wird Schritt für Schritt zur Verstrickung.
Zwischen Parteifunktionären, kirchlichen Verwaltungsbeamten und einer Gemeinde, die Ordnung mehr zu schätzen beginnt als Wahrheit, gerät Keller in ein moralisches Spannungsfeld: Ist Gehorsam eine Tugend – oder eine Ausrede? Kann man mitmachen, ohne schuldig zu werden? Und was bleibt vom Glauben, wenn er sich dem Zeitgeist unterordnet?
In ruhiger, eindringlicher Sprache erzählt dieser historische Roman von der schleichenden Gleichschaltung der evangelischen Kirche im Dritten Reich – nicht als Geschichte der Täter, sondern als Geschichte der Mitläufer. Von kleinen Entscheidungen, die große Folgen haben. Von Menschen, die nicht brüllen, sondern schweigen. Und von einer Kirche, die nicht gestürzt wurde, sondern sich einfügte.
Ein bewegender Roman über Gewissen, Anpassung und die Frage, wo wir stehen, wenn es darauf ankommt.
Deutschland, 6. Mai 1945. Der Krieg ist verloren. Das Reich liegt in Trümmern. Überall ziehen versprengte Soldaten, Flüchtlinge und Siegerarmeen durch ein zerstörtes Land.
In einem verlassenen Waldlager nahe Zossen halten sich fünf SS-Soldaten versteckt – Männer ohne Befehl, ohne Zukunft und ohne Hoffnung. Ihr Anführer, Obersturmführer Norbert Hagen, weiß, dass der Krieg für sie längst vorbei ist. Die einzige Frage lautet: Wie lange werden sie noch überleben?
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Dann taucht plötzlich ein Fremder aus dem Nebel auf.
Er behauptet, aus Berlin zu kommen. Und er bringt eine unglaubliche Nachricht.
In der zerstörten Reichskanzlei soll ein Schreiben des Führers liegen – ein Dokument, das den Standort von zwanzig Kisten Gold verrät. Gold, das aus Auschwitz stammt. Gold, für das Menschen getötet wurden.
Für Hagen und seine Männer beginnt damit eine gefährliche Mission.
Sie müssen zurück nach Berlin – in eine Stadt voller Ruinen, sowjetischer Soldaten und verzweifelter Überlebender. Doch bald merken sie, dass sie nicht die Einzigen sind, die von dem Geheimnis wissen.
Auf ihrer Flucht durch ein zerstörtes Deutschland geraten sie zwischen amerikanische Kontrollposten, Flüchtlingskolonnen und Verräter aus den eigenen Reihen.
Denn am Ende des Krieges gilt nur noch eine Regel:
Gold macht aus Männern Feinde.
Ein spannender historischer Thriller über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs – über Loyalität, Verrat und ein Geheimnis, das vielleicht bis heute im Schatten der Geschichte verborgen liegt.
Der Krieg ist vorbei. Doch für manche hat er gerade erst begonnen.
Mai 1945. Deutschland kapituliert. Während Millionen Soldaten ihre Waffen niederlegen und in Gefangenschaft gehen, trifft Unteroffizier Franz Werner eine andere Entscheidung.
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Er verschwindet im Wald.
Gemeinsam mit wenigen Männern entzieht er sich dem Zugriff der Roten Armee. Was als Flucht beginnt, wird schnell zu einem gnadenlosen Überlebenskampf – ohne Befehle, ohne Frontlinien, ohne Hoffnung auf Rückkehr.
Im undurchdringlichen Wald des Baltikums begegnen sie den sogenannten „Waldbrüdern“ – Partisanen, die den neuen Machthabern ebenso wenig vertrauen wie den Deutschen. Ein fragiles Bündnis entsteht, geprägt von Misstrauen, Gewalt und der gemeinsamen Angst vor dem Ende.
Doch der Krieg hat sie verändert.
Aus Soldaten werden Gejagte. Aus Kameraden werden Überlebende. Und aus Entscheidungen… Konsequenzen.
Als sich die Lage zuspitzt und ein verzweifelter Plan alles ins Wanken bringt, beginnt ein langsamer, unausweichlicher Untergang. Die Sowjets lernen. Sie jagen systematisch. Der Winter wird zum Feind. Der Hunger zur ständigen Bedrohung.
Und am Ende bleibt nur noch einer.
„Der Kurland-Kessel“ ist ein düsterer, eindringlicher Roman über den Krieg nach dem Krieg. Über Männer, die keinen Platz mehr in der Welt fanden, die nach ihnen entstand. Und über die Frage, was bleibt, wenn alles verloren ist.
Widerstand im Dritten Reich – Die vergessenen Helden · Band 2
Die Edelweißpiraten
Jugend gegen Hitler
Köln, 1938. Deutschland marschiert im Gleichschritt. Millionen Jugendliche folgen der Hitlerjugend – doch nicht alle sind bereit, ihre Freiheit aufzugeben.
Maria und Kurt gehören zu denen, die sich dem Druck des Regimes widersetzen. Was mit heimlichen Wanderungen, verbotenen Liedern und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu mutigem Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur.
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Unter dem Zeichen des Edelweiß finden sie Gleichgesinnte. Aus Freundschaft wird Zusammenhalt. Aus Liebe wird Hoffnung. Doch mit jedem Jahr des Krieges wächst die Gefahr. Als die jungen Menschen beginnen, Verfolgten zu helfen, Flugblätter zu verbreiten und sich offen gegen das NS-Regime zu stellen, geraten sie ins Visier der Gestapo.
Verhöre, Verrat, Folter und der Schatten des Todes rücken immer näher. Die Jugendlichen stehen vor einer Entscheidung, die ihr Schicksal für immer verändern wird: Schweigen und überleben – oder für Menschlichkeit und Freiheit alles riskieren.
Dieser bewegende historische Roman basiert auf den tatsächlichen Ereignissen rund um die Edelweißpiraten in Köln-Ehrenfeld. Historisch belegte Persönlichkeiten und Ereignisse verbinden sich mit einer packenden Romanhandlung zu einer Geschichte über Mut, Freundschaft, Liebe und den unbeugsamen Willen, einer Diktatur die Stirn zu bieten.
Ein Roman, der zeigt, dass selbst in den dunkelsten Zeiten der Geschichte der Mut weniger Menschen ein Licht der Hoffnung sein kann.
Für Leserinnen und Leser, die bewegende historische Romane, wahre Schicksale und authentische Geschichten über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus lieben.
Die vergessenen Helden · Band 6 · Historische Spurensuche
Heinz Heydrich
Der Bruder von Reinhard Heydrich
Zwei Brüder. Derselbe Name. Derselbe Weg in das nationalsozialistische System – und am Ende vielleicht doch zwei völlig unterschiedliche Entscheidungen.
Reinhard Heydrich gehört zu den berüchtigtsten Männern des nationalsozialistischen Terrorapparates. Als Chef des Reichssicherheitshauptamtes und eine der zentralen Figuren von SS, Sicherheitsdienst und Gestapo ist sein Name untrennbar mit Verfolgung, Terror und dem Holocaust verbunden.
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Doch Reinhard Heydrich hatte einen jüngeren Bruder: Heinz Siegfried Heydrich.
Auch Heinz stand keineswegs von Anfang an außerhalb des Systems. Er war Journalist, Mitglied der NSDAP und der SS und arbeitete während des Krieges im Bereich der militärischen Propaganda.
Doch nach dem Tod seines Bruders im Juni 1942 soll etwas geschehen sein, das seinen weiteren Lebensweg veränderte.
Spätere Berichte erzählen davon, dass Heinz Heydrich Einblick in Unterlagen seines Bruders erhielt und dadurch das tatsächliche Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen erkannte. Es gibt Berichte, nach denen er anschließend verfolgten Juden geholfen und falsche Papiere beschafft haben soll.
Aber wie viel davon lässt sich tatsächlich beweisen?
Genau dieser Frage geht dieses Buch nach.
Es verfolgt die Geschichte der Familie Heydrich von der gemeinsamen Kindheit in Halle an der Saale über Reinhards Aufstieg innerhalb der SS bis zum Krieg, zum Attentat in Prag und zum Tod Reinhard Heydrichs. Im Mittelpunkt steht dabei zunehmend der weniger bekannte Bruder Heinz und die Frage, ob und wie sich dessen Haltung zum nationalsozialistischen Regime veränderte.
Was wusste Heinz über die Verbrechen seines Bruders?
Gab es tatsächlich geheime Unterlagen?
Half er verfolgten Menschen?
Wie sicher sind die Berichte über gefälschte Dokumente?
Und warum nahm sich Heinz Heydrich im November 1944 das Leben?
Das Buch gibt dort Antworten, wo historische Quellen sie zulassen – und lässt Fragen bewusst offen, wo Beweise fehlen. Denn aus Heinz Heydrich soll weder nachträglich ein Widerstandsheld gemacht noch seine eigene Verstrickung in das nationalsozialistische System verschwiegen werden.
Wichtiger Hinweis zum Charakter dieses Buches:
Dieses Werk ist kein klassischer historischer Roman wie viele meiner anderen Bücher. Es handelt sich vielmehr um eine umfangreiche historische Rückschau und biografische Spurensuche, die das Leben von Heinz Heydrich und seiner Familie vor dem Hintergrund der Geschichte des Nationalsozialismus rekonstruiert.
Historisch belegte Ereignisse, Dokumente, wissenschaftliche Forschung, Erinnerungen und Familienüberlieferungen werden miteinander verglichen. Wo etwas nicht zweifelsfrei nachweisbar ist, wird dies ausdrücklich kenntlich gemacht.
So entsteht das Bild eines widersprüchlichen Menschen: eines Mannes, der zunächst selbst Teil des Systems war – und bei dem sich am Ende die Frage stellt, ob er irgendwann begann, eine Grenze zwischen Pflicht, Anpassung und Gewissen zu ziehen.
Heinz Heydrich – der Bruder von Reinhard Heydrich. Eine historische Spurensuche über Schuld, Verantwortung, Wissen und die Möglichkeit einer späten Veränderung.
Ein Unfall. Ein Moment. Und dann ist nichts mehr, wie es war.
Marco Schmidt überlebt – irgendwie. Doch was er danach erlebt, hätte er niemals sehen dürfen.
Keine Engel. Kein Himmel. Keine Erlösung.
Stattdessen erwacht er in einem System.
Ein System, das über Leben und Tod entscheidet. Das jede Seele prüft. Das jeden Gedanken kennt. Und das keine Fehler duldet.
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Marco sieht, was hinter dem Tod verborgen liegt. Er sieht Seelen, die warten. Seelen, die weitergeschickt werden. Und Seelen, die nie wieder zurückkehren.
Er sieht, wie Menschen bewertet werden – nicht nach Glauben, nicht nach Worten, sondern nach dem, was sie wirklich sind.
Er sieht das Grauen.
Eine Ebene, in der sich das Böse selbst verschlingt. Ein Ort, an dem Monster nicht bestraft werden – sondern an sich selbst zerbrechen. Ein Kreislauf, aus dem es kein Entkommen gibt.
Und dann begreift er:
Er gehört nicht hierher.
Kein Licht ruft ihn. Keine Stimme ordnet ihn ein. Kein Urteil fällt über ihn.
Er ist nicht vorgesehen. Nicht erfasst. Nicht registriert.
Ein Fehler.
Ein Fehler im System.
Doch Fehler bleiben nicht bestehen.
Fehler werden korrigiert.
Während Marco tiefer in diese unfassbare Struktur gezogen wird, beginnt etwas, das alles verändert:
Er erinnert sich.
An ein anderes Leben. An eine verlorene Liebe. An ein Kind, das er zurücklassen musste. An einen Moment, der nie abgeschlossen wurde.
Und plötzlich wird klar: Das System ist nicht perfekt.
Es hat Risse. Es hat blinde Flecken. Und genau dort… existiert Marco.
Doch er ist nicht allein.
Etwas hat ihn bemerkt.
Etwas beobachtet ihn. Etwas, das versteht, dass ein Fehler gefährlich sein kann.
Denn wenn ein einziger Mensch durch dieses System fällt…
- dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht.
Und wenn Marco einen Weg zurück findet…
- könnte er alles verändern, was wir über Leben und Tod zu wissen glauben.
Autobiografie · Kroatien · Von der Idee bis zur Realität
Im Paradies durch Staub und Schlamm
Meine eigene erlebte unglaubliche Geschichte einer neuen Geschäftsidee in Kroatien
Als ich mich im Jahr 2001 auf mein vierzigstes Lebensjahr zubewegte, spürte ich immer stärker, dass mich mein Alltag erdrückte. Jahr für Jahr wurde meine Umgebung langweiliger, farbloser, bedeutungsloser. Ich konnte nicht glauben, dass das alles gewesen sein sollte – da musste doch noch mehr sein! Gab es nicht noch eine Steigerung, eine neue Herausforderung, ein Abenteuer, das auf mich wartete?
Ich wollte ausbrechen – raus aus diesem eintönigen Leben, das mir immer mehr zur Last wurde.
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Im Job war ich zwar erfolgreich. Seit zwölf Jahren arbeitete ich im Außendienst einer namhaften Versicherung, doch selbst dieser Erfolg konnte mein inneres Feuer nicht mehr entfachen. Eine Frage ließ mich nicht mehr los:
„Nächstes Jahr werde ich 40. Und dann? Soll es das wirklich gewesen sein? Es ist an der Zeit, etwas Neues anzugehen – etwas Eigenes. Etwas, das so ganz anders ist als alles, was ich bisher erlebt habe.“
Meine Frau und ich waren leidenschaftliche Camper und verbrachten unsere Urlaube seit Jahren in Istrien, Kroatien. Dort hatte ich einen Kroaten kennengelernt, der mit der Zeit ein enger Freund geworden war. Eines Tages, während eines unserer Gespräche, brachte er mich auf eine Idee, die mein Leben für immer verändern sollte:
„Wie wäre es, Offroad-Touren mit Geländewagen durch Istrien zu organisieren? Das wäre doch eine aufregende Geschäftsidee!“
Diese Vorstellung ließ mich nicht mehr los. Sie roch nach Abenteuer, nach einem vollkommen neuen Kapitel meines Lebens. Angesteckt von seiner Begeisterung, gab ich ihm das Versprechen, diese Idee in die Tat umzusetzen. Doch während ich mein Wort hielt, ließ er mich im Stich. Aber dazu später mehr.
Damals hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Rückblickend muss ich mir eingestehen, dass ich ziemlich naiv und ohne klaren Plan in dieses Abenteuer gestartet bin. Unser gemeinsames Versprechen, diesen Plan zu verwirklichen, zerbrach – und zwar einseitig.
Wir brachen unsere Zelte in Deutschland ab, und von diesem Moment an war ich auf mich allein gestellt. Zurück konnten wir nicht mehr so einfach. Sogar meine Frau, die mich zuvor unterstützt hatte, war zu Beginn dieses Unterfangens keine wirkliche Hilfe. Meine vertraute Welt, inklusive der idyllischen Camper-Träume in Kroatien, war von einem Tag auf den anderen nicht mehr als eine verblasste Erinnerung.
Die Jahre, die folgten, veränderten mein Leben grundlegend. Meine Geschäftsidee, in Kroatien eine Firma für Offroad-Geländetouren aufzubauen, stellte sich als weitaus schwieriger heraus, als ich es mir je hätte ausmalen können.
Mein Buch erzählt von den Jahren 2002 bis Anfang 2008 – von einem deutschen Pionier, der eine großartige Idee in die Realität umsetzen wollte, und vom bitteren Ende dieser Firma. Es ist die Geschichte von einem Mann, der an der kroatischen Bürokratie, kulturellen Missverständnissen und persönlichen Schicksalsschlägen zu wachsen und zu scheitern versuchte.
Die Leser tauchen ein in das wahre Leben hinter den Kulissen: die bürokratischen Hürden eines Landes, das damals noch kein EU-Mitglied war, die völlig andersartige Mentalität und Denkweise der Kroaten – Dinge, die ein Urlauber nie zu sehen bekommt.
Doch es geht um mehr als nur die beruflichen Herausforderungen: Glück, Neid, die vermeintlich große Liebe, Fremdgehen, Geldgier, Erfolg, Misserfolge, Verrat, Verzicht, Staub und Schlamm, fünf Todesfälle.
Das alles sind die Kapitel meines Lebens, die ich in meinem Buch offenlege – eine wahre Geschichte, die in den Orten Poreč, Vrsar und Funtana spielt. Die kroatischen Personen, die in meinem Buch vorkommen, wurden aus Gründen der Diskretion namentlich geändert.
dieses Buch richtet sich an alle, die mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert sind – sei es direkt oder durch einen geliebten Menschen. Es soll Ihnen Mut machen, Ihnen helfen, besser mit dieser Krankheit umzugehen und vielleicht einen neuen Blick auf das Leben zu gewinnen.
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Eines möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben: Verlassen Sie sich nicht nur auf die Ärzte. Vertrauen ist wichtig, aber blindes Vertrauen kann gefährlich sein. Sie selbst müssen aktiv bleiben, Fragen stellen, Entscheidungen treffen und sich einbringen. Ihre Gesundheit liegt nicht allein in fremden Händen.
In diesem Buch decke ich auch Missstände auf, die ich während meiner Krankheit erlebt habe – Situationen, die erschüttern, ärgern und manchmal hilflos machen. Doch all das gehört zur Wahrheit, die erzählt werden muss. Denn krank werden können wir alle – von heute auf morgen. Wir alle sind zerbrechliche Geschöpfe, Gefäße Gottes, die jederzeit einen Riss bekommen können.
Während meiner Krankheit habe ich jedoch auch etwas Entscheidendes gelernt: Ich habe wieder mit Gott zu sprechen begonnen. Nicht so, wie es uns die Kirchen und Glaubensgemeinschaften vorschreiben, sondern auf meine eigene, ganz persönliche Weise. Ehrlich. Direkt. Ohne Dogma oder starre Rituale.
Heute, im Dezember 2024, überarbeite ich dieses Buch noch einmal, während ich zurückblicke auf den Weg, den ich gegangen bin. Ich bin mit dem Krebs über den Berg – ein harter, steiniger Aufstieg voller Zweifel, Schmerz und Hoffnung. Ich habe überlebt.
Und ich habe es nicht allein geschafft. Es waren Menschen an meiner Seite, die mir geholfen haben, den Krebs zu besiegen. Menschen, deren Namen und Geschichten Sie im Laufe dieses Buches kennenlernen werden. Denn ihre Hilfe und ihr Beistand haben mein Leben gerettet.
Dieses Buch soll Hoffnung geben, Kraft schenken und vielleicht auch ein Stück weit die Augen öffnen. Sie sind nicht allein auf diesem Weg. Lassen Sie uns gemeinsam gehen.
Dieses Buch ist eine faszinierende Reise durch die Jahrhunderte byzantinischer Geschichte. Die Kaiser von Ostrom vereint prägnante Biografien aller oströmischen Kaiser – vom glanzvollen Beginn unter Konstantin dem Großen bis zum bitteren Ende in Konstantinopel.
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Für jeden Herrscher wurde eine eigene, sorgfältig recherchierte Lebensgeschichte verfasst – ergänzt durch eine prägnante Anekdote oder Episode aus seiner Regentschaft. Diese persönlichen Geschichten machen Geschichte lebendig und lassen die Kaiser nicht nur als politische Figuren erscheinen, sondern als Menschen mit Leidenschaften, Schwächen und Ambitionen.
Jede Biografie wird von einem passenden Porträt begleitet, das dem Leser ein visuelles Gefühl für die Epoche vermittelt und die historische Persönlichkeit greifbarer macht.
Dieses Werk ist mehr als ein Nachschlagewerk – es ist eine Hommage an eine untergegangene Weltmacht, deren Einfluss bis heute nachwirkt. Ein Muss für Geschichtsinteressierte, Byzantinistik-Liebhaber und alle, die sich für das faszinierende Zusammenspiel von Religion, Macht und Intrige begeistern.
Dieses Buch bietet eine umfassende und detaillierte Biografie jedes weströmischen Kaisers – von Augustus, dem ersten Imperator, bis zu Romulus Augustulus, dem letzten Herrscher des untergehenden Reiches. Jede dieser faszinierenden Persönlichkeiten wird nicht nur durch historische Fakten und präzise Daten greifbar gemacht, sondern auch durch eine lebendige Erzählung seines Lebensweges und seiner Regentschaft.
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Ein besonderes Highlight sind die eindrucksvollen Abbildungen, die die Kaiser vor dem geistigen Auge des Lesers erneut zum Leben erwecken. Ihr Aufstieg zur Macht, ihre politischen Erfolge und Fehlschläge sowie die Intrigen und Kämpfe, die sie umgaben, werden in einer fesselnden und gut strukturierten Weise dargestellt.
Dieses Buch eignet sich sowohl für Schüler als auch für Studierende und alle Geschichtsinteressierten, die sich mit der faszinierenden Epoche des römischen Kaisertums befassen. Es dient nicht nur als Nachschlagewerk, sondern auch als spannende Lektüre, die die Herrscher des alten Roms in all ihren Facetten beleuchtet – von ihren ehrgeizigen Zielen bis hin zu den dramatischen Umständen, die oft ihr Ende besiegelten.
Ein unverzichtbares Werk für alle, die sich mit der glanzvollen und oft blutigen Geschichte des Römischen Reiches befassen möchten.
Viele Menschen glauben an ein Ende unserer Zeit, wie wir sie kennen. Zahlreiche Science-Fiction-Romane haben sich bereits mit diesem Thema beschäftigt. Manche sehen das Ende in einem Dritten Weltkrieg, andere in einer Vernichtung der Erde durch außerirdische Mächte. Wiederum andere sprechen von einer Weltenwende, bei der zunächst die Bösen ausgelöscht werden, während die Guten in einer besseren Welt weiterleben. Auch die Bibel, ein Buch, das bereits seit Jahrtausenden existiert, spricht von einem „Weltuntergang“ – oder vielmehr von einer Weltenwende. Sie beschreibt klar und deutlich die Ursache und den Auslöser dieses Ereignisses.
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In einer Welt, die von Apokalypsen und Weltuntergangsvisionen geprägt ist, befasst sich dieses Buch mit einer einzigartigen Interpretation der "Offenbarung des Johannes" und der Prophezeiung des Endes der Zeiten. Es beschreibt eine sieben Jahre andauernde Zeit der Drangsal, die in der plötzlichen Entrückung der Gläubigen ihren Anfang nimmt. In dieser düsteren Ära erscheinen der Antichrist und der falsche Prophet, doch am Ende wird nur eine Macht in der Lage sein, das Böse zu besiegen: die Wiederkunft von Jesus Christus.
Das Buch geht über eine bloße Erzählung hinaus und reflektiert eine tiefere, spekulative Sicht auf die Ereignisse, wie sie in der Bibel beschrieben werden. Es stellt Fragen zur menschlichen Natur und zu den wahren Werten, die eine bessere Welt von einer dunklen Zukunft trennen könnten.
In der überarbeiteten Fassung des Buches reflektiert der Autor über seine anfängliche Sichtweise, die stark von „Hardcore“-christlichen Glaubensvorstellungen geprägt war. Er betont, dass die Hoffnung auf die Rückkehr Jesu nicht abgelehnt wird, jedoch aus einer erweiterten Perspektive betrachtet wird. Die wahre Hoffnung für eine bessere Welt liegt nicht bei egoistischen Menschen, sondern bei denen, die Demut, Güte und Nächstenliebe leben – unabhängig von ihrer Religion oder Überzeugung. Die Botschaft fordert dazu auf, mit offenem Herzen zu glauben und zu handeln, was als zeitlose und universelle Wahrheit betrachtet wird.
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▶Herbert Hagen aus Bad Steben
Zum Roman über Herbert Hagen
Herbert Hagen aus Bad Steben – Ein Leben im Dritten Reich
Der Film zum historischen Roman über die Lebensgeschichte von Herbert Hagen.
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▶Pilsen – Widerstand in den Škoda-Werken
Die vergessenen Helden · Teil 5
Pilsen im Protektorat Böhmen und Mähren – Widerstand in den Škoda-Werken
Der Film zum Roman über Petr Havelka und den Widerstand in den Škoda-Werken.
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▶Reichstagswahl vom 5. März 1933
Zum Roman über die Familie Brenner
Reichstagswahl vom 5. März 1933
Ein Film zum Roman „Reichstagswahl vom 5. März 1933“.
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▶Die Rosenstraße in Berlin
Zum Roman „Die Rosenstraße“
Die Rosenstraße in Berlin
Ein Film zu Band 1 der Reihe „Widerstand im Dritten Reich – Die vergessenen Helden“.
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▶Erben des Stahls
Zum Roman über die Familie Rosenfeld
Erben des Stahls – Aufstieg und Vernichtung einer jüdischen Familie
Der Film zum historischen Familienroman „Erben des Stahls“.
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▶Verloren in seinen blauen Augen
Zum Roman über Anna Hartmann und Leo Berger
Verloren in seinen blauen Augen
Der Film zum historischen Roman „Verloren in seinen blauen Augen – Eine Liebe gegen die Nürnberger Gesetze“.
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▶Nicht jeder Soldat war ein Mörder
Zum Roman über Hauptmann Ernst Bauer
Nicht jeder Soldat war ein Mörder
Der Film zum Roman „Nicht jeder Soldat war ein Mörder – Das Leben von Hauptmann Ernst Bauer“.
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▶Irmgard konnte doch nichts dafür
Zum Roman über Irmgard Bauer
Irmgard konnte doch nichts dafür
Der Film zum Roman „Irmgard konnte doch nichts dafür – Das Tötungsprogramm der Nazis“.
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▶Die vergessenen Retter von Krakau
Gemeinsamer Film · Buch 1 und Buch 2
Die vergessenen Retter von Krakau
Der gemeinsame Film zu „Ein Bündnis ohne Namen“ und „Sechzig Namen“ – über Julius Madritsch, Oswald Bouska und weitere Retter von Krakau.
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▶NEVER AGAIN – Esthers Todesmarsch
Zum Roman über Esther
NEVER AGAIN – Esthers Todesmarsch 1942–1945
Der Film zum Roman „NEVER AGAIN – Esthers Todesmarsch 1942–1945“.
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▶Die drei Zeitreisen
Meine drei Zeitreise-Romane
Die drei Zeitreisen
Der gemeinsame Film zu meinen drei Zeitreise-Romanen.
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▶Das letzte Versprechen gegenüber einer alten Frau
Zum Roman von Klaus Schubert
Das letzte Versprechen gegenüber einer alten Frau
Der Film zum Roman über Esther Rosenberg, ihre Großmutter Sara und ein Versprechen in einer Zeit der Verfolgung.
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▶Die Schatten der Schuld
Zum historischen Politthriller
Die Schatten der Schuld
Der Film zu „Die Schatten der Schuld“ – über das Leben des SS-Arztes Karl Brenner und die Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit.
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▶Täterblut
Zum Roman über Schuld und das Erbe des Krieges
Täterblut
Der Film zum Roman „Täterblut“ – über Schuld, Schweigen und die Suche eines Enkels nach der Wahrheit.
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▶Nazis auf der Flucht
Zu Buch 1 und Buch 2
Nazis auf der Flucht
Der gemeinsame Film zu Buch 1 und Buch 2 der Reihe „Nazis auf der Flucht“.
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▶Der Aufstieg in Schwarz
Zum Roman von Klaus Schubert
Der Aufstieg in Schwarz
Der Film zu „Der Aufstieg in Schwarz“ – über drei Generationen, Anpassung und die Frage, wann Schuld beginnt.
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▶Die Greiferin von Prag und der SS-Offizier
Zum Roman über Schuld und Überleben
Die Greiferin von Prag und der SS-Offizier
Der Film zum Roman über Milena Novaková und Hans Burgmeister im besetzten Prag – zwischen Liebe, Verrat, Schuld und Überleben.
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▶Die zweite Zeitreise ins Jahr 1945
Zusätzlicher Film · Zeitreise-Trilogie
Die zweite Zeitreise ins Jahr 1945
Ein weiterer Film zum Roman „Die zweite Zeitreise ins Jahr 1945“.
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▶Soldatenzug
Zum Buch über Flucht und Familiengeschichte
Soldatenzug
Der Film zu „Soldatenzug – Gedanken zur ewigen Flucht – 1945 bis heute“: die Erinnerungen einer Großmutter und die Gedanken ihres Enkels über Flucht, Vertreibung und Menschlichkeit.
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▶Zurück nach Naila ins Jahr 1944
Zusätzlicher Film · Zeitreise-Trilogie
Zurück nach Naila ins Jahr 1944
Ein weiterer Film zum Roman „Zurück nach Naila ins Jahr 1944“.
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Filmprojekt in Entwicklung
Die Geschichte geht weiter.
Hier finden Sie mein laufendes Filmprojekt. Es steht als eigenständiges Projekt neben den übrigen Buchfilmen und wird von mir weiterentwickelt.
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▶Filmprojekt in Entwicklung
Mein laufendes Filmprojekt
Filmprojekt in Entwicklung
Dieses Filmprojekt wird von mir weiterentwickelt.
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Klaus Schubert Naila · Oberfranken
Über mich
Meine Heimat. Meine Geschichten.
Ich wurde 1963 in Naila in Oberfranken geboren. Bis heute lebe ich mit meiner Frau in meiner Heimatstadt, die zugleich häufig Schauplatz meiner Romane ist.
Als Autor historischer Romane beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit der Vergangenheit. Meine Bücher erzählen von Menschen und ihren Schicksalen.